Männergymnastik
Übungsleiter:
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Karl Saile
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Kontaktmöglichkeiten:
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Tel.: 07435 - 546
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Kurs 1: Mittwoch nach den Weihnachtsferien (x) Kurs 2: Mittwoch nach den Osterferien (x) Kurs 3: Mittwoch nach den Sommerferien (x) (x) Die genauen Daten entnehmen Sie bitte dem Kursprogramm.
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Turnhalle Lutherschule, Albstadt-Tailfingen
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pro Kurs € 18,- für Mitglieder / € 30,- für Nichtmitglieder
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Seit Jahren erfreut sich unsere Männergymnastik steigender Beliebtheit. So kommen jeden Mittwoch 25 bis 30 Männer im Alter von 35 bis über 70 Jahren in die Turnhalle der Lutherschule. Jeder kann sich nach seinem eigenen Leistungsvermögen sportlich betätigen und Neueinsteiger finden schnell Anschluss an eine Gemeinschaft, in der auch Kameradschaft und Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Seit April 2010 ist Karl Saile der neue Übungsleiter. Er wurde schnell von den Teilnehmern angenommen und gestaltet die Übungsabende fantasievoll und abwechslungsreich. Aufgrund seiner Erfahrung kann er zu den Gymnastikübungen jeweils Hinweise geben, welche Muskelpartie zu welchem Zweck gestärkt oder gedehnt wird; aber auch bei welchen körperlichen Beschwerden bestimmte Übungen besser nicht gemacht werden sollen.
Die Inhalte der Übungsstunden orientieren sich vor allem am Gesundheitssport.
Den ersten Teil des Abends prägen:
- kleine Aufwärmspiele
- funktionelle Gymnastik zur Dehnung
- Kräftigung und Mobilisation
- mit und ohne Trainingsgeräte
- Leichtes Ausdauertraining
- Entspannungsübungen
In der zweiten Trainingsstunde stehen Spiel, Spaß und Teamgeist im Vordergrund.
In einem Teil der Halle wird engagiert Prellball gespielt und die jungen und jung gebliebenen Männer jagen nebenan dem runden Leder beim Hallenfußball nach.
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Während der Pfingst- und Sommerferien organisieren einige Sportkameraden mittwochs einen zwanglosen Radlertreff mit Abendausfahrten oder Spaziergängen.
Außerdem finden mehrmals im Jahr Radtouren in landschaftlich reizvolle Gegenden der näheren und weiteren Umgebung statt - ein Erlebnis für jeden, der mitfährt.
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Events:
Ausflug der TBT-Männergymnastik nach Ochsenhausen und Memmingen
Am 7. Mai 2011 trafen sich 32 wohlgelaunte Ausflügler der Männergymnastik auf dem Parkplatz der Lutherschule. Mit dem Bus fuhren sie nach Warthausen bei Biberach. Dort befindet sich der Bahnhof und Ausgangspunkt für die historische Schmalspurbahn „Öchsle“. Gezogen von der 600 PS starken Dampflock Berta fuhren sie über die
19 km lange, 750 mm breite Schmalspurstrecke in einer Fahrzeit von 70 min. nach Ochsenhausen.
In Ochsenhausen ging es zuerst zur Klosteranlage, die vor über 700 Jahren von Benediktinermönchen erbaut wurde. Im Konventgebäude ist heute die Landesakademie für die musizierende Jugend untergebracht. Nach Besichtigung der Klosterkirche folgte die erste Stärkung durch das mitgebrachte Vesper. Ein riesiger Kastanienbaum mit umlaufender Sitzbank bot allen Teilnehmern Platz und Schatten.
Nach dem Vesper begann die Wanderung auf einem historischen, von den Mönchen angelegten herrlichen Walweg, entlang dem Krumbach durch den alten Klosterwald. Nach der Krumbachquelle kehrten die „Kurzwanderer“ um und zurück zum Kloster, während die „Wanderer“ weiter gingen bis zur St.Anna-Kapelle, wo sie dann vom Bus abgeholt wurden.
Mit dem Bus ging die Fahrt dann weiter bis Memmingen. Memmingen, die Stadt der Tore und Türme, Giebel und Fassaden, am Rande des Allgäus gelegen, hat heute ca. 41000 Einwohner. Durch die Jahrhunderte konnte sie ihr schönes, mittelalterliches Stadtbild erhalten. Die historische Altstadt bietet neben vielen reizenden und idyllischen Plätzen auch viele Sehenswürdigkeiten, die wir bei einer professionellen Stadtführung kennen lernen durften.
Da an diesem Samstag noch die traditionelle Veranstaltung „Memmingen blüht“ stattfand, waren besonders viele Besucher in der Stadt, zahlreiche Marktstände aufgebaut und die Besucher kamen noch in den Genuss eines historischen Umzugs. Die Zeit vor der Heimfahrt nutzten die Teilnehmer für eine Einkehr in einem der zahlreichen Straßencafes.
Der Bus startete pünktlich zur angesagten Zeit, um in Gammertingen im Gasthof Kreuz den Tag mit einem schönen Abendessen bzw. Vesper ausklingen zu lassen. Die Teilnehmer bedankten sich bei den Organisatoren Erwin Wizemann und Walter Stotz für die gute Vorbereitung und reibungslosen Ablauf und bei Petrus für das perfekte Wetter.
Eine große Gruppe, die zusammensteht!

Männergymnastik „on tour“
Eine in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Radtour führte die Männergymnastik in diesem Jahr vom 30.6. bis 3.7. in den Chiemgau. Abwechslungsreich war die Landschaft am Inn entlang und später am Ufer des Chiemsees. Abwechslungsreich war die Streckenführung, die immer wieder mit kurzen Anstiegen und danach mit rasanten Abfahrten überraschte und abwechslungsreich war leider auch das Wetter. Schwere Unwetter in der Nacht zuvor machten schon die Anreise nach Oberbayern zum Abenteuer. Straßen waren überflutet, oder wegen Hochwasser gesperrt. Weil es weiterhin stark regnete, steuerten die 14 Männer gleich Neubeuern am Inn an, wo eigentlich die Mittagsrast der ersten Etappe eingeplant war. Neubeuern ist einem typisch bayerischen Dorf mit malerischem Marktplatz. Als nachmittags der Regen nachließ, konnte die Tour endlich beginnen. Am Inn entlang zogen die Radler nach Rosenheim. Hier schien zum ersten Mal die Sonne und mit dem Himmel heiterten sich auch die Minen der Radler auf.
Im Stadtzentrum bestaunten sie die prächtigen Bürgerhäuser. Erich Bizer, der „Kulturreferent“ der Männergymnastik gab hier, wie auf der gesamten Tour wieder Interessantes und Wissenswertes zur Stadt, Landschaft und Geschichte an seine Kameraden weiter. Am längsten besichtigte man das Rathaus. Nicht weil es besonders interessant war, sondern weil hier der erste Plattfuß zu reparieren war. Das „Pannen-Service-Team“ mit dem Chefmechaniker Günter Lorch, seinem Assistenten Robert (Jack) Acker und dem Flickmeister Erich Bizer hatten in wenigen Minuten die Panne behoben. Da wußten sie noch nicht, daß sie im weiteren Verlauf der Tour noch mehrmals ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen mußten. In guter Stimmung radelten die Männer dann am Inn entlang über das Kloster Rott nach Wasserburg, dem ersten Etappenziel.
Vom Hotel aus hatte man einen herrlichen Blick auf das, von einer Innschleife umrahmte Wasserburg. Natürlich genoß man am Abend ein oder zwei „Helle“ und echt bayerische Kost. Am anderen Morgen ging es bei schönem Wetter durch leicht hügelige Landschaft nach Gars mit seinem Kloster und dann weiter innabwärts über Kloster Au nach Kraiburg. Ein Gewitter während der Mittagspause wollte und wollte nicht aufhören, so daß die Männer im Regen weiterziehen mußten. Auf dem Weg nach Mühldorf am Inn mit seinem wunderschönen Stadtplatz kamen sie an der „Ebinger Alm“ vorbei, einem Ausflugslokal bei Ebing am Inn. Das war natürlich einen Schnappschuß wert. Das Ziel des 2. Tages, der Wallfahrtsort Altötting war fast schon erreicht, als die Radler doch noch von einem Gewitter überrascht und erneut naß wurden.
Altötting feierte in diesen Tagen das 500-jährige Bestehen der Stiftskirche mit Tausenden von Pilgern. Der Kapellplatz mit der berühmten Gnadenkapelle beeindruckte die Sportler ebenso wie die vielen Votivtafeln, auf denen der Dank für die Hilfe Marias in schwierigen Situationen zum Ausdruck gebracht wird. Am Samstagmorgen zogen schon um 6 Uhr die ersten Pilgerzüge betend am Hotel vorüber, so daß alle früh wach waren. An diesem Tag führte die Tour über Marktl, dem Geburtsort von Pabst Benedikt und dem Innspitz, an dem die Salzach in den Inn mündet nach Burghausen. Dort wurde die, über 1000 m lange Burganlage bestaunt. Ebenso die schöne Aussicht hinunter in die Stadt. Eine Hochzeitsgesellschaft mit attraktiven weiblichen Gästen ließ das Herz so manchen Radlers höher schlagen bis diese sich ihres fortgeschrittenen Alters bewußt wurden und sich wieder den kulturellen Leckerbissen widmeten: dem Marktplatz mit seinen herrschaftlichen Häusern im Inn-Salzach Stil und dem Blick vom österreichischen Salzachufer zur Stadt und hinauf zur Burg. So wurde Burghausen zum Höhepunkt der Tour. Weil die Wetterlage wieder mal unsicher wurde, entschied man sich für eine Abkürzung zum 3. Etappenziel Trostberg, einer Industriestadt mit schöner Altstadt ebenfalls im bekannten Inn-Salzach Stil.
Am letzten Tag ging es zwar weitgehend trocken aber mit strammem Gegenwind zuerst nach Seeon, dem malerisch auf einer kleinen Insel gelegenen Kloster und von dort aus auf den Uferweg am Chiemsee entlang. In einem Ausflugslokal mit schönem Blick auf den Chiemsee und die Berge machten die Radler noch einmal Rast. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich der Übungsleiter Karl Saile im Namen der Gruppe bei Paul-Gerhard Roller, der die Tour wieder bestens organisiert und geführt hatte. Da der Tourenleiter auch die Pannenstatistik mit 2 Plattfüßen und einem gerissenen Schaltungszug anführte, übergab Karl Saile den, von den Kameraden gesammelten Geldbetrag mit der Zweckbestimmung, sich einen Satz unplattbare Reifen zu kaufen. Gut gestärkt und mit einem letzten Blick auf das „bayerische Meer“ ging es von Prien aus nach Frasdorf . Von dort rauschten die Radler locker auf einer ehemaligen Bahntrasse ins Inntal hinab zum Ausgangspunkt Neubeuern. In 3 ½ Tagen hatten die 14 Männer über 280 km zurückgelegt, was für eine Gruppen im Alter zwischen 59 und 75 Jahren durchaus beachtenswert ist. Etwas abgekämpft, aber im Gefühl eine tolle Radtour bewältigt und dabei jedem Wetter getrotzt zu haben, machten sie sich auf den Heimweg. In Tailfingen schien dann wieder die Sonne.

Aussicht auf Wasserburg Männer on Tour Vor der Ebinger Alm

Blick auf Burghausen
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